Die Junior-Kleiber

Am Montagmorgen sind sie ausgeflogen.

Einen blauen Sonnenschein-Tag,

wunderschön,

um ins Licht, ins Leben

raus aus der kuschlig engen Baumhöhle

zu fliegen.

Ich traf die Baumhöhle verlassen vor

und fand die Familie am Rheinwasser

in den Bäumen wieder.

Die Eltern fütterten noch die Jungen zu

und die Jungen zwitscherten mit feinen Stimmchen

aus allen Richtungen der Baumgruppe.

Drei Jung-Kleiber konnte ich ausmachen.

Aber ich bin mir sicher,

dass es mindestens fünf sind.

So viele Stimmchen,

die ich hörte und Schatten im Geäst.

Einen liess sich geschickt nieder,

so dass ich Fotos machen konnte.

Gestört hat das weder die Eltern,

die um mich herum Futter suchten,

noch die Jungen.

Meinen Geruch und das Klicken des Fotoapparates,

das ist ihnen ja schon bekannt.

Ich habe sie noch ganz lange gehört,

die feinen Stimmchen

der Junior-Kugel-Kleiber

in den Bäumen.

Da haben sie den ersten Tag

sich in der Sonne gewärmt, das Gefieder geputzt

und sich gestreckt.

Welch neue aufregende Eindrücke

von ihrer Welt,

die sie bis jetzt nur von den Geräuschen her kannten.

Ganz nebenbei beobachteten sie ihre geschickten Eltern,

von denen sie nun jeden Tag noch viel lernen,

wo und wie man das Futter findet,

das einem so wohlig kugelige Bäuche schenket.

Die Fotos sind alle von dem einen jungen Kleiber.

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