Vier Leuchttürme und einen Berg

Zweiter Jütland-Tag

Drei Leuchttürme und eine Bergwanderung

besonderer Art habe ich heute gemacht.

Um es vorwegzunehmen,

es war anstrengend und uuuh schön!

Am Morgen bin ich nochmals nach Skagen gefahren,

bin durch den starken Wind und die Sandverwehungen

gewandert und habe versucht,

meine Kamera trotz Wind ruhigzuhalten.

Nicht einfach, das kann ich euch sagen!

Aber schaut,

was der Wind mit dem Sand für Skulpturen kreiert.

Was die Ostsee mit der Nordsee für Wellen produziert.

Was die Vögel so gegen den Wind tun.

Wie schön das alles ist!

Nun bin ich an der Nordsee unterwegs.

Mein nächster Halt war dann die kleine Hafenstadt „Hirtshals“,

wo ich in einer Papeterie zwei Büchlein für

„Dänisch für Anfänger“ erstand.

Nach so vielen Jahren Dänemark,

ist es an der Zeit ein paar Brocken zu lernen.

Auch diese Stadt hat einen Leuchtturm.

Weiter fuhr ich zum Hauptziel,

der Leuchtturm „Lønstrup Klingt“.

Ich hatte ein Foto in meinem Reiseführer gesehen

und musste einfach dahin.

Wow, das war so eindrücklich!

Wie auf einem anderen Stern.

Nicht von hier.

Schau dir einfach die Bilder an!

Der Leuchtturm kann nicht mehr benutzt werden,

da die Sanddünen ihn immer wieder vergraben.

Zurzeit ist er aber wieder frei und ich war auch oben.

104 Treppen, 23 Meter hoch, tolle Aussicht!

Als der Leuchtturm erbaut wurde stand er ca. 200 Meter

von den Klippen entfernt.

Das Meer baut aber ca. 2 Meter im Jahr von der Klippe ab

und es ist nur eine Frage der Zeit,

dass er einstürzen wird.

Was sehr schade ist,

denn ich finde den Sandberg, den ich heute erklommen habe,

ohne den Leuchtturm, nur halb so schön.

Im Weideland habe ich noch Ziegen als Landschaftsgärtner gesehen,

und im Herbst, wenn die Sanddornbeeren reif sind,

soll es aussergewöhnlich viel Stare haben.

Die Vögel, die so aussergewöhnliche Schwarmakrobatik

an den Himmel zaubern.

Also, nix wie hin im Herbst…!!!!

Heute habe ich rund 230 km zurückgelegt.

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